Phase 1: Sie stellen einen Antrag
Was hier passiert
Ihr Antrag geht durch dieselbe Verarbeitung wie jeder andere Eingang: versiegeln, Arbeitskopie, Auslesen, Belegen, Entscheiden, Benachrichtigen. Diese Seite legt das Token dieser Bereitstellung serverseitig bei; der rohe Endpunkt POST /ingest bleibt für direkte Aufrufer mit 403 gesperrt.
Alle Personen auf dieser Seite sind frei erfunden. Namen, Geburtsdaten, Versicherungsnummern und Anschriften wurden für diese Demonstration konstruiert und gehören zu keinem Menschen.
Erfundene Person wählen
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Sabine Musterfrau gewählt
Statusfeststellung nach par. 7a SGB IV
Frau Musterfrau arbeitet seit Januar als freie IT-Beraterin für einen einzigen größeren Auftraggeber und will wissen, ob das eine selbständige Tätigkeit ist. Sie nennt das Verfahren nicht beim Namen - ihr Eingang trägt keinen Kanalhinweis.
Erwartetes Ergebnis: Ohne Kanalhinweis: das Verfahren wird aus dem INHALT abgeleitet (Auftraggeber und Tätigkeit gemeinsam benannt) und der Vorgang geht an die Clearingstelle, Referat 340. Par. 7a verlangt eine Gesamtwürdigung und keine Checkliste - deshalb ist für dieses Verfahren Tier 1 gar nicht freigeschaltet und der Vorgang landet vollständig bei einem Menschen.
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Beate Schliebermann
Statusfeststellung nach par. 7a SGB IV, vollständig
Frau Schliebermann arbeitet seit März als freie technische Redakteurin für einen einzigen Auftraggeber und beantragt die Feststellung ihres Erwerbsstatus. Sie nennt das Verfahren beim Namen und alle Angaben stehen im Formular.
Erwartetes Ergebnis: Vollständig, eindeutig zugeordnet: der Vorgang geht an die Clearingstelle, Referat 340. Weil Par. 7a eine Gesamtwürdigung verlangt und keine Checkliste, ist Tier 1 für dieses Verfahren gar nicht freigeschaltet - eine vollständige Akte kauft hier keine automatische Entscheidung. Es entsteht keine Nachforderung und keine Markierung; der Vorgang liegt vollständig bei einem Menschen.
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Bernd Beispielmann
Statusfeststellung ohne Tätigkeitsbeginn
Herr Beispielmann füllt das Formular aus, lässt aber offen, seit wann er für seinen Auftraggeber tätig ist. Sonst ist alles da.
Erwartetes Ergebnis: Zuordenbar, aber unvollständig: Tier 2 bei der Clearingstelle, Referat 340. Es entsteht eine Nachforderung, die genau die fehlende Angabe abfragt - im Wortlaut der Verfahrenskonfiguration, nicht in einem erzeugten Satz.
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Theo Musterkind
Statusfeststellung mit Tätigkeitsbeginn weit voraus
Herr Musterkind füllt das Formular vollständig und regelkonform aus - und trägt als Beginn der Tätigkeit ein Datum weit in der Zukunft ein, obwohl er die Feststellung nach Aufnahme der Tätigkeit beantragt. Jede einzelne Angabe ist zulässig.
Erwartetes Ergebnis: Die Kalendergrenzen der Verfahrenskonfiguration sind absolut und weit; sie fangen "möglich, aber ungewöhnlich" bewusst nicht ab. Genau das ist die Aufgabe des Schattenscorers: er markiert den Vorgang und nennt seinen Grund im Klartext. Weil der Scorer im Modus log_only läuft, BEWEGT die Markierung nichts - die Seite zeigt an, welches Tier ein scharfgestellter Scorer gesetzt hätte, und dass die Entscheidung ohne ihn zustande kam.
Was Sie ausprobieren können
Ändern Sie die Angaben ruhig. Jede der folgenden Änderungen löst ein ANDERES, echtes Verhalten der Anlage aus - und Sie sehen im nächsten Schritt genau, welches.
- Versicherungsnummer löschen
- Leeren Sie das Textfeld. Die Vollständigkeitsprüfung meldet eine Lücke, der Vorgang fällt auf Tier 2 und es entsteht eine Nachforderung mit genau dem Satz, den die Verfahrenskonfiguration dafür vorsieht.
- Geburtsdatum unplausibel setzen
- Wählen Sie im Kalender den 1. Januar 1902. Die Versicherungsnummer trägt das Geburtsdatum in den Stellen 3 bis 8 und passt dann nicht mehr dazu: die Kreuzprüfung schlägt an, ohne dass irgendetwas entsiegelt wird.
- Beginn der Tätigkeit weit in die Zukunft legen
- Wählen Sie den 1. Januar 2035. Die Kalendergrenzen der Verfahrenskonfiguration fangen das bewusst nicht ab - das ist die Aufgabe des Schattenscorers, der den Vorgang markiert und seinen Grund im Klartext nennt.
- Auftraggeber leeren
- Bei den Vorgängen mit Kanalhinweis entsteht eine Lücke und eine Nachforderung, die genau diese Angabe abfragt. Bei Frau Musterfrau, deren Verfahren aus dem Inhalt abgeleitet wird, verliert die Ableitung damit eine ihrer beiden Stützen - Auftraggeber und Tätigkeit werden dort gemeinsam gelesen.
- Vornamen leeren
- Der Nachname geht allein durch. Beide Felder schreiben in dieselbe Stelle der Einreichung; die Seite fügt sie zusammen, bevor irgendetwas versiegelt wird, und ein leeres Feld wird weggelassen statt als Leerzeichen gesendet.